Noch bis zum 2. April ist in der Dachauer Friedenskirche die Ausstellung „Mit Worten die Welt verändern – Ein rassismuskritisches Alphabet“ zu sehen. Die Ausstellung entstand im letzten Jahr in Berlin, basierend auf einem Buch von Tupoka Ogette. Darin ordnet die afrodeutsche Bestsellerautorin und mehrfach ausgezeichnete Vermittlerin jedem Buchstaben von A bis Z einen Begriff rund um das Thema Rassismus zu, hinterfragt Denkgewohnheiten, deutet auf Alltagsrassismus hin und zeigt Möglichkeiten auf, wie wir rassismuskritisch denken und leben können.
Die Ausstellung wird in der Dachauer Friedenskirche noch bis zum 2. April 2026 gezeigt. Sie ist täglich in der Regel von 10 bis 17 Uhr zugänglich.
Ermöglicht wird die Dachauer Ausstellung durch eine Förderung aus dem Programm Demokratie leben! des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, vermittelt von der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Dachau.
Valerie Viban, aus Kamerun stammender Referent für Antirassismus- und Dekolonisierungsarbeit bei Brot für die Welt, hat die Ausstellung kuratiert und war zur Vernissage aus Berlin angereist. Auf dem Podium diskutierte er mit den Münchner Aktivistinnen Modupe Laja und Kharis Ikoko über die Diskriminierungserfahrungen von Schwarzen Menschen in Deutschland und über Ansätze zu Empowerment und rassismuskritischer Bildungsarbeit.













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