Gedenk- und Klagewache – Der Runde Tisch gedenkt der ermorderten Opfer von Hanau und klagt die AfD an, eine Mitschuld zu haben

Kundgebung
Wann: Mittwoch, den 26.02.2020 von 17:30 bis 19:00 Uhr
Wo: Augsburger Str. gegenüber dem Ludwig-Thoma-Haus

Am Mittwoch den 26.2. ruft der Runde Tisch gegen Rassismus Dachau e.V. zu einer Versammlung in die Augsburger Straße gegenüber vom Ludwig-Thoma-Haus. Die Kundgebung beginnt um 17.30 und endet gegen 19.00 Uhr. Zeitgleich lädt die AfD zum politischen Aschermittwoch mit der AfD-Landesvorsitzenden Frau Corinna Miazga MdB.

Wir wollen der zehn Opfer der rechtsradikalen Anschläge von Hanau gedenken, und wir wollen zugleich lautstark mahnen und anklagen. Der Mehrfachmord war ein rechtsextremes Gewaltverbrechen. Rechtsradikale und rassistische Gewalttäter versuchen, die demokratische Ordnung und die garantierten Freiheitsrechte zu zerstören. Sie versuchen Gegenmaßnahmen, wie zum Beispiel islamistische Anschläge, zu provozieren, die wiederum der rechtsextremen Bewegung Zulauf bringen sollen. Kurz nachdem ein ganzes Netzwerk, die sog. „Gruppe S“, die gerade eine Anschlagserie beginnen wollte, enttarnt wurde, kam es zur Tat von Hanau. Während sogleich weitere mutmaßlich rechtsradikale Übergriffe, z.B. Schüsse auf eine Shisha-Bar in Stuttgart, erfolgten, zeigte sich die AfD vielerorts lieber erfreut und zynisch als besorgt um die Sicherheit und Unversehrtheit der Menschen in Deutschland. So schreibt der Kreisverband der AfD Augsburg zu einem Zeitungsbericht über die blutige Tat in Hanau: „Deutschland auf dem Weg zum Multikulti-Drecksloch.“ Die Tat zu verurteilen kam ihnen nicht in den Sinn.

Es ist deswegen zugleich eine Mahn- und eine Klagewache. Der Runde Tisch gegen Rassismus klagt die allzu lange Untätigkeit der Politik und die unzureichende Arbeit der Sicherheitsbehörden an. Den rechtsradikalen Kräften ist seit den 1990er Jahren zuviel Raum gelassen worden, um sich entfalten und in weiten Teilen auch bewaffnen zu können. Von den wenigen geahndeten Taten bleiben viele trotz Verurteilung bislang ungestraft: So gibt es derzeit 482 nicht vollzogene offene Haftbefehle gegen verurteilte rechtsradikale Gewalttäter. Auch gegen Mitarbeiter*innen mit rechtsextremer Gesinnung im öffentlichen Dienst wurde in der Vergangenheit oft nicht mit der nötigen Konsequenz vorgegangen. Dies sind nur einige Hinweise auf unhaltbare Zustände. Daher muss den Verantwortlichen in den Sicherheitsbehörden eine gewisse Mitverantwortung an der gesellschaftlichen Eskalierung attestiert werden. Zu recht fühlen sich von Rassismus und von rechter Gewalt betroffene Menschen in Deutschland von den Sicherheitsbehörden in Stich gelassen. (vgl. z.B. https://sz-magazin.sueddeutsche.de/abschiedskolumne/hanau-rassismus-kritik-88424). Erst langsam erwachen auch die Gesetzgebungsorgane und beginnen z.B. gegen Hasskriminalität im Netz vorzugehen.

Der Runde Tisch gegen Rassismus klagt aber vor allem die AfD an, die mit ihren oft unwahren Aussagen und Hetzkampagnen versucht, die Gesellschaft zu spalten und zu zersetzen. Flügel-Führer Björn Höcke ruft relativ unverhohlen zum Bürgerkrieg auf und schwört die AfD-Anhänger auf einen Führerkult und das Anliegen einer „Remigration“, d.h. von Vertreibungen, ein. Der frühere Bundesvorsitzende Gauland hat gesagt, dass dieser Faschist die AfD nicht nach rechts rücke, sondern „die Mitte der Partei“ ist. Jede und jeder, der/die diese Partei in irgendeiner Art stützt, leistet damit einer faschistischen Ideologie Vorschub. Das kann von der demokratischen Mehrheitsgesellschaft nicht geduldet werden. Die AfD und andere Teile der faschistischen Bewegung müssen mit konsequenten rechtsstaatlichen Mitteln und der vollen Härte des Rechtsstaates bekämpft werden.

Der Aschermittwoch ist ein Tag der gedanklichen Einkehr, Besinnung und Umkehr.

Der Runde Tisch gegen Rassismus Dachau e.V. bittet um breite Beteiligung aus der ganzen Bevölkerung, um ein starkes Signal für ein tolerantes und respektvolles Miteinander setzen zu können.

Offener Brief: Der Runde Tisch gegen Rassismus Dachau klagt an: Rechtsextremismus und kein Ende

Der Runde Tisch gegen Rassismus Dachau e.V. richtet sich mit folgenden offenen Brief im Wortlaut an Frau Bundesjustizministerin Christine Lambrecht, Herrn Bundesinnenminister Horst Seehofer und Herrn Staatsminister des Innern Joachim Herrmann:

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Runde Tisch gegen Rassismus Dachau e.V. ist seit über fünf Jahren aktiv. Er wird von einem sehr breiten gesellschaftlichen Bündnis getragen. Mitglieder sind u.a. die Große Kreisstadt Dachau und sämtliche im Stadtrat vertretenen Parteien, der Landkreis Dachau, die KZ Gedenkstätte, etliche Kirchen und Sozialverbände sowie viele Einzelpersonen. Sehen Sie bitte auch unsere Homepage unter https://dachau-zeigt-zivilcourage.de

Der Runde Tisch gegen Rassismus Dachau e.V. und einige seiner Mitgliedsorganisationen sind auf der rechtsextremen Hetzseite „Nürnberg 2.0 Deutschland“ gelistet. Dort werden in einer öffentlich einsehbaren sog. „Schwarzen Liste“ u.a. Personen und Organisationen genannt, die angeblich die sog. „Islamisierung Deutschlands“ betreiben, die Grundrechte unseres Staates verletzen usw., der Dachauer OB sogar persönlich. Neben anderem verfolgen die Autoren der Seite mit dieser Veröffentlichung ausdrücklich den Zweck, dass „zu gegebener Zeit die Möglichkeit bestehen (soll), die Verräter am Deutschen Volk angemessen zur
Verantwortung zu ziehen.“

Auch der im Sommer ermordete Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke stand auf dieser Liste. Sein Eintrag wurde mittlerweile von der im Ausland betriebenen Seite gelöscht. Die „Schwarze Liste“ wird also aktuell gehalten.

Angesichts der Dimension hat der Runde Tisch gegen Rassismus nach einem einstimmigen Votum des Plenums Strafanzeige gegen unbekannt gestellt. Mit der Anzeige haben wir die Erwartung zum Ausdruck gebracht, dass alle Anstrengungen unternommen werden sollten, diese Hetze zu beenden, d.h. die Seite zur Löschung zu bringen und das mit ihr verbundene Bedrohungspotenzial zu beseitigen. Insbesondere sollten die Verantwortlichen der Seite strafrechtlich verfolgt werden.

Auch das Attentat in Halle ist leider kein singuläres Ereignis. Immer wieder kommt es zu größeren und kleineren Zwischenfällen mit rechtsextremem Hintergrund. Und es kursieren immer wieder solche „Schwarzen Listen“. Mit ihnen sollen Menschen mindestens mundtot gemacht werden, die sich gegen Rechtsextremismus stellen.

Anscheinend hat der Runde Tisch gegen Rassismus seine Arbeit so gut gemacht, dass auch er nun das zweifelhafte Privileg der Aufnahme in die eingangs genannte Liste genießt. Er hat in seinen Grundsätzen verankert, sich gegen jedwede Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu wehren, deren eine herausgehobene Ausprägung der Rassismus ist. Vor einem Jahr sind aus Anlass eines Auftrittes der stv. Vorsitzenden der AfD-Bundestagsfraktion Beatrix von Storch in Dachau-Ost 2.500 Teilnehmer*innen einem Aufruf des Runden Tisches gefolgt, um ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen. Die überregional beachtete friedliche Demonstration ging mit einem ökumenischen Gebet der Dachauer Kirchen zu Ende.

Wir fordern, dass die Arbeit der staatlichen Behörden gegen Rechtsextremismus stark intensiviert wird. Dass die Seite „Nürnberg 2.0 Deutschland“ dem LKA erst seit letztem Jahr bekannt ist, ist ein Skandal. In Bayern etwa könnte dagegen und auch gegen den überbordenden Hass in den sog. Sozialen Medien eine eigene Einsatzgruppe der Polizei tätig werden. Hatespeech und „Schwarze Listen“ müssen kriminalisiert werden.

Wir fordern alle Menschen auf, für eine Gesellschaft einzutreten, in der die Grundwerte und Grundrechte des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und der Verfassung des Freistaats Bayern geachtet und beachtet werden, um so die Achtung voreinander und den Zusammenhalt und das Miteinander sowie eine lebendige Demokratie zu fördern

Der Runde Tisch gegen Rassismus Dachau wird seine Arbeit unvermindert fortsetzen.

Wir bitten Sie um eine Stellungnahme zu unserem Brief.

Der offene Brief kann hier als PDF Dokument heruntergeladen werden.

„Das letzte Mahl“ – Filmvorführung mit anschließender Diskussion mit dem Drehbuchautor

Mo 18.11.2019, ab 19:30 Uhr

Am Tag der Machtergreifung Hitlers kommt die jüdische Familie Glickstein in Berlin zum gemeinsamen Abendessen zusammen. Dabei tun sich überraschende Gräben auf: Während die neunzehnjährige Leah ihren Eltern eröffnet, dass sie nach Palästina gehen wird, möchte ihr achtzehnjähriger Bruder mit seinen Freunden zum Fackelzug der Nazis, um der neuen Zeit zu huldigen. Florian Frerichs erzählt in seinem mehrfach ausgezeichneten Kinodebüt von der Welt und den Mitgliedern der jüdischen Familie Glickstein, die zum gemeinsamen Abendessen zusammensitzen, sich Witze erzählen, die politische Situation in Deutschland kontrovers diskutieren und nicht absehen können, dass die Welt am nächsten Morgen eine andere sein wird. Die Bild-Zeitung schrieb anläßlich der Premiere von „Das letzte Mahl“: „Diesen Film braucht Deutschland jetzt!“ Angesichts einer wachsenden rechtspopulistischen Entwicklung in ganz Europa ist dieses Statement Lob und Ansporn zugleich, gegen diese Tendenzen aktiv zu werden.

Nach dem Film steht der Drehbuchautor und Produzent Dr. Stephan Warnatsch für Fragen des Publikums zur Verfügung. Die Veranstaltung wird von Dr. Björn Mensing moderiert.

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„Couragiert dagegen halten! Ein Argumentationstraining gegen menschenverachtende Parolen“

Do 19.09.2019, 18:00 bis 21:30 Uhr

Nicht erst seit dem erstarkenden Rechtspopulismus hochaktuell, bietet dieses Argumentationstraining eine „Handlungsanleitung“, wie man in verschiedenen Situationen mit rechtspopulistischen Parolen umgehen kann. Es geht dabei nicht um die Inhalte dieser Parolen, sondern um die (richtige) Art und Weise, im persönlichen Gespräch dagegen anzugehen. Was ist ein Argument? Was zeichnet Rechtspopulismen aus? Welchen Zusammenhang gibt es mit Stammtischparolen? Und: wie kann man diesen erfolgreich entgegentreten? Rechte Meinungen und Positionen tauchen mittlerweile oft unvermittelt in Diskussionen im Unterricht oder im Rahmen von Ausstellungsführungen auf. Darauf eindeutig, passend und treffend reagieren zu können, wünschen sich viele Verantwortliche und Betreuer /-innen. In der Veranstaltung soll für diese Situationen sensibilisiert werden. Verbunden mit Möglichkeiten, aktiv in das Argumentieren einzutreten.

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Geführter Rundgang durch das NS-Dokumentationszentrum München

Do 04.07.2019, 17:00 bis 19:00 Uhr

Die Dauerausstellung „München und der Nationalsozialismus“ behandelt die Themen Ursprung und Aufstieg des Nationalsozialismus in München, die spezielle Rolle der Stadt im Terrorsystem der Diktatur und den schwierigen Umgang mit dieser Vergangenheit seit 1945. Zentrale Themen und Fragestellungen sind und unter anderem „Warum München?“, „Ausgrenzung und Verfolgung“ und „Was hat das mit mir zu tun?“.

Der Rundgang dauert 120 Minuten und bietet einen Überblick über die vier Hauptabschnitte der Dauerausstellung. Er beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Ausbruch der Novemberrevolution im Jahr 1918 und erläutert die Entstehungs- und Aufstiegsphase der NSDAP. Darauf folgt eine kurze Darstellung der Funktionsweisen des NS-Staats und der Lebensbedingungen während des Regimes. Anschließend werden die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs beschrieben und abschließend die Folgen des Nationalsozialismus bis in die Gegenwart in den Blick genommen.

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„Oh eine Dummel“ – Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire

Sa 29.06.2019 bis Do 18.07.2019

Die Wanderausstellung „Oh, eine Dummel! Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit in Karikatur und Satire“, unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Kultusministers Grant Hendrik Tonne, ermöglicht einen besonders jugendgerechten Zugang zu den Themen Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit. Anhand von ca. 60 aktuellen Karikaturen von namhaften Künstlern sowie satirischen Fernseh- und Filmbeiträgen, können sich die Ausstellungsbesucherinnen und -besucher mit den typischen, allzu simplen rechtspopulistischen und rechtsextremen Problemlösungsversuchen und Argumentationsweisen auseinandersetzen und so deren gefährlichen Gehalt offenlegen. Dem Betrachtenden bleibt hier das Lachen förmlich im Halse stecken.

Dies soll zum Ausgangspunkt genommen werden, um über die Entstehung und über Formen von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit nachzudenken und gemeinsam darüber zu diskutieren, wie man dem etwas entgegensetzen kann. Das speziell für diese Ausstellung erarbeitete didaktische Material begleitet diese Prozesse.

Zu der Ausstellung gibt es ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Vorträgen und kulturellen Beiträgen.

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Die Angstprediger: Wie rechte Christen Gesellschaft und Kirchen unterwandern

Mi 08.05.2019, ab 19:30 Uhr

Welchen Einfluss haben rechte Christen in Deutschland? In ihrem Vortrag zu ihrem politischen Debattenbuch beschreibt Liane Bednarz, wie Teile der evangelischen, evangelikalen und katholischen Christen seit Jahren rechtes Gedankengut annehmen und verbreiten. Diese Art von Fundamentalismus nutzt das bürgerliche Vertrauen in die christliche Religion und ihre Kirchen, um die bürgerliche Mitte mit rechten Ideen zu infiltrieren und einen Kreuzzug gegen Pluralismus und Toleranz zu führen.
Rechte Christen sind in den Volkskirchen und in evangelikalen Gruppierungen zu Hause, sie haben klare Feindbilder und meinen, damit das christliche Abendland zu schützen. Rechte Christen kämpfen gegen die angebliche Islamisierung, gegen Zuwanderung und Migration, gegen die Ehe für alle, Homosexualität, Gender Mainstreaming, Gleichberechtigung und Abtreibung, ein zeitgemäßes Familienbild und zu liberale Haltungen in den großen Kirchen. Die Verbindungen zur rechtspopulistischen Szene sind zum Teil fließend.
Liane Bednarz deckt die Netzwerke der rechten Christen auf, beschreibt ihre Überzeugungen und Aktionsformen und warnt vor den gesellschaftlichen Folgen dieser Instrumentalisierung von Religion.

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Rechtspopulistische Parteien in Deutschland – Kennzeichen, Entwicklung und Argumentationsmuster

Mi 27.03.2019, 18:00 bis 21:30 Uhr

Rechtspopulistisches Parteien waren in Deutschland lange Zeit nur kurzzeitig erfolgreich. Das hat sich in den letzten Jahren jedoch deutlich verändert, zumal auch rechtspopulistisches Gedankengut immer stärker Eingang in politische Debatten findet. Wie kam es zu dieser Entwicklung? Was sind die Kennzeichen rechtspopulistischen Denkens und welche Argumentationsmuster werden verwendet? Antworten auf diese Fragen gibt der Workshop von Dr. Robert Philippsberg, in dem die Entwicklung und charakteristische Elemente rechtspopulistischer Parteien aufgezeigt werden. Zudem wird anhand von praktischen Beispielen die Argumentationsweise entsprechender AkteurInnen verdeutlicht, was die Basis für passende Reaktionsmöglichkeiten schafft.

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Demonstration am 29.09.

Liebe MitstreiterInnen für Demokratie und Toleranz,
Angesichts der doch recht positiven Entwicklung sagen wir hiermit die Kundgebung morgen ab. Wir werden trotzdem mit einem kleinen Infostand und ein paar UnterstützerInnen vor Ort sein, um Interessierten zu zeigen, was wir als Runder Tisch alles machen, wofür wir stehen und, dass wir gerne auch in Zukunft engagiert zusammen mit allen BürgerInnen Zivilcourage zeigen werden!

Genießt morgen den schönen Tag und das Leben und immer dran denken: Die Freude ist der Anfang der Freiheit 🎉😄

Am 29.09. will die AfD im Adolf-Hölzel-Saal eine erneute Veranstaltung, diesmal u.a. mit Alice Weidel abhalten.

Vor drei Wochen haben wir sehr großen Zuspruch erfahren. Deshalb ruft der Runde Tisch gegen Rassismus erneut zu einer Demonstration auf.

  • Samstag 29.09.2018 ab 09.30 bis 13.00 Uhr
  • Dachau-Ost am Ernst-Reuter-Platz

Diesmal werden wir vor Ort bleiben. Wir wollen friedlich und mit Musik und Tanz zeigen, wie vielfältig eine große Zahl an Menschen sein kann. 

Wir freuen uns, dass uns BR-Kultmoderator Matuschke an diesem Samstagvormittag in seiner ureigentlichen Funktion als Moderator begleiten wird.

Etliche Organisationen, die den Runden Tisch unterstützen, haben bereits zugesagt, ein Kurzstatement zu ihrem Demokratieverständnis abzugeben. 

Vor und nach den in kleinere „Pakete“ geschnürten Demokratie-Kundgebungen wird es Musik in großer Bandbreite geben, auf jeden Fall sollte für alle etwas zum Tanzen dabei sein!

Egal, was die AfD (nicht) veranstaltet, wir werden unabhängig davon wieder ein starkes Zeichen für Demokratie setzen!