Filmvorführung „Der große Demokrator“ und -gespräch mit Rami Hamze

Donnerstag, 20.10.2022 – 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Max-Mannheimer-Haus, Roßwachtstraße 15, 85221 Dachau
Keine Anmeldung notwendig, Plätze sind dennoch begrenzt

Der Filmemacher Rami Hamze will sich engagieren. Er will etwas Nützliches tun. So beginnt die Geschichte einer Reise, die ihn nach Köln-Kalk führt. Er sammelt 10.000 € Spendengelder und stellt sie den Kalker Bürgern zur Verfügung. Sie sollen entscheiden, wie sie das Geld in ihren Stadtteil investieren wollen. Unter dem Motto „Kalk für Alle“ können alle mitmachen: Demokratie zum Anfassen. Ein Dokumentarfilm, der motiviert Dinge zu ändern.

Einlassvorbehalt: „Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von den Veranstaltungen ausgeschlossen.“

Online-Vortrag und Austausch „Racial Justice und EU-Politik“

Mittwoch, 21.09.2022 – 18:30 bis 20:00 Uhr
Ort: Online über Zoom mit Simultanübersetzung (EN-DT)
Anmeldung über politischebildung@kjr-dachau.de

Referent: Alfiaz Vaiya, Equinox

Ein echter Wandel hin zu Gleichberechtigung und Gerechtigkeit für rassifizierte Gruppen kann nur erreicht werden, wenn rassifizierte Menschen und Gruppen bei allen sie betreffenden Entscheidungen im Mittelpunkt stehen. Systeme und Strukturen müssen sich ändern, von lokalen, nationalen und internationalen Institutionen bis hin zu Politik und EU-Recht. Genau daran arbeitet „Equinox – Initiative for Racial Justice“ zusammen mit führenden Vertreter*innen der Bewegungen für soziale Gerechtigkeit und Racial Justice. Equinox arbeitet dabei nicht nur mit rassifizierten Menschen, sondern wird auch von rassifizierten Menschen selbst geleitet. Mitgründer Alfiaz Vaiya, der zuvor als Koordinator der interfraktionellen Arbeitsgruppe für Rassismus und Vielfalt des Europäischen Parlaments tätig war, wird die Arbeit von Equinox vorstellen, von regionalen Perspektiven bis hin zur Änderung von Recht und Politik auf EU-Ebene.

Einlassvorbehalt: „Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von den Veranstaltungen ausgeschlossen.“

Kurze Presseerklärung zur Kundgebung „Miteinander für Frieden und Demokratie“

Der Runde Tisch gegen Rassismus und der KJR für die Partnerschaft für Demokratie hatten unter dem Motto „Miteinander für Frieden und Demokratie“ zu einem starken Zeichen der Solidarität mit der Ukraine aufgerufen. Und es kamen rund 400 Bürger*innen aus Dachau Stadt und Land! Am Ende spendeten sie über 2.400 EUR zur Unterstützung für den Partnerlandkreis Oświęcim, in den schon über 2000 Menschen aus der Ukraine geflüchtet sind.

Zum Abschluss der Kundgebung haben sich alle Mitwirkenden unter den Klängen der Nationalhymne der Ukraine auf der Bühne versammelt.

Abschlussfoto Kundgebung Miteinander für Frieden und Demokratie 03.04.22
v.l.n.r. Martin Modlinger (Vorstand Seebrücke Dachau), Fabian Handfest (Sprecher Runder Tisch gg Rassismus), OB Florian Hartmann, Ingeborg Müller-Hohagen (Lagergemeinschaft Dachau), Peter Heller (Sprecher Runder Tisch gg Rassismus), Konsul Dmytro Shevchenko (als Vertreter des Generalkonsulates der Ukraine in München), Stephan Batteiger (Vorstand KJR), Olga Reif (Geflüchtete aus der Ukraine), MdL Bernhard Seidenath, MdB Beate Walter-Rosenheimer, Landrat Stefan Löwl, Ludwig Gasteiger (Geschäftsführer Kreisjugendring  für die Partnerschaft für Demokratie) 

Bericht der SZ vom 03.04.2022: „Ist das Krieg oder Massenmord?“

Die Rede unseres Sprechers Fabian Handfest finden Sie hier: Download (PDF) – sie basiert zu großen Teilen auf der Veröffentlichung der Amadeu Antonio Stiftung „COVID-Leugner:innen unterstützen Putins Infokrieg“.

Großkundgebung: Miteinander für Frieden und Demokratie. Dachau solidarisch.

Miteinander für Frieden und Demokratie. Dachau solidarisch.

Wir wissen nicht, wie sich die Kriegslage in der Ukraine in den kommenden Wochen entwickeln wird. Fest steht aber, dass dieser Krieg ein Angriff nicht nur auf die Menschen in der Ukraine, sondern auch auf ihre Freiheit und darüber hinaus auf die globalen Demokratiewerte ist.

Der Runde Tisch gegen Rassismus und die Partnerschaft für Demokratie rufen deshalb auf zu einer

Großkundgebung auf der Thoma-Wiese
Sonntag 03.04. um 14.30 Uhr

Unsere Erwartung ist, dass die Bevölkerung von Dachau Stadt und Land auch an diesem Tag Solidarität zeigt, um Miteinander für Frieden und Demokratie einzustehen.

Wir würden uns freuen, Euch alle so zahlreich wie möglich begrüßen zu können. Die Themen, die von der gegenwärtigen Situation berührt werden, sind ebenso immens wie vielschichtig. Uns geht es natürlich um die Solidarität mit der Ukraine und ihren Bewohner*innen. Es ist uns aber auch wichtig, die Gefahren für unsere Demokratie aufzuzeigen. Ganz offenkundig ist eine solche Gefahr mit dem Krieg verbunden, der von einer Diktatur ausgeht. Doch schon gibt es hierzulande Trommelwirbel, der den großen Diktator preist.

Zur musikalischen Umrahmung spielt das Ensemble Quintessenz.