[28.10.] Filmische Dokumentation zum „Staffellauf des Gedenkens und der Versöhnung“

Anfang Mai 2025 hat ein einzigartiges deutsch-polnisches Projektstattgefunden:

Sportler aus den Landkreisen Dachau und Oświęcim/Auschwitz sind gemeinsam die rund 1.050 Kilometer von der KZ-Gedenkstätte Dachau bis zur KZ-Gedenkstätte Auschwitz gelaufen. Im Rahmen der Partnerschaft der beiden Landkreise haben sie diese lange Strecke quer durch Deutschland bis nach Polen in 10 Tagen zurückgelegt und dabei 29 Gedenkorte besucht.

Das Ziel war es, am Gedenktag an die Befreiung der Konzentrationslager und das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren zu erinnern und die Freundschaft zwischen den Landkreisen Dachau und Oświęcim/Auschwitz zu stärken. Ein Laufprojekt, das Spuren hinterlassen hat.

Ferdinand Kauppert aus Weichs hat die Sportler bei diesem „Staffellauf des Gedenkens und der Versöhnung“ mit der Kamera begleitet. Der Heimatverein Indersdorf lädt nun die Organisatoren und Teilnehmer sowie den Filmemacher ein, die Erlebnisse und emotionalen Eindrücke zu teilen.

Durch den Film und die Schilderungen von Organisatoren und Teilnehmern wird das Publikum auf eine unglaubliche Reise mitgenommen.

Die Moderation übernimmt der Landtagsabgeordnete Bernhard Seidenath Die öffentliche Veranstaltung findet statt:

Dienstag, 28. Oktober 2025 im Wirtshaus am Erdweg,
Hauptstraße 14, 85253 Erdweg
Einlass ab 18:00 Uhr mit Bewirtung, Programmbeginn ca. 19:30 Uhr

Einen ersten Eindruck vermittelt der Trailer unter diesem Link

[25.09.] online-Workshop: Antifeminismus als Strategie der Neuen Rechten – was tun?

Im Rahmen seiner diesjährigen Veranstaltungsreihe „Von nix kommt nix – Zusammen demokratisch!“ veranstaltet der Runde Tisch gegen Rassismus Dachau am

Donnerstag, 25.09.2025
von 17 – 21 Uhr einen online-Workshop:
Antifeminismus als Strategie der

Neuen Rechten – was tun?

Die Neue Rechte versucht sich von alten extrem rechten Ideen abzugrenzen. Bei genauerem Hinschauen sind die Unterschiede allerdings verschwindend gering. Gerade Antifeminismus scheint für (extrem) rechte Akteur*innen zentral. Doch was genau ist Antifeminismus? Inwiefern ist er Teil rechten Denkens? Was für eine Rolle spielt er, wenn es um rechtes Agendasetting geht? Nach einem kurzen Input wird es die Möglichkeit geben, in einen Erfahrungsaustausch zu antifeministischen Angriffen zu gehen. Zudem werden wir verschiedene Übungen durchlaufen, mit welchen die eigene Handlungs- und Argumentationsfähigkeit gestärkt werden soll.

Die Referentin Maiken Schiele hat Sozialwissenschaften (B.A.) und Soziologie (M.A.) an der Leibniz Universität Hannover studiert. Sie arbeitete in Projekten zum Abbau geschlechtsspezifischer Ungleichheiten und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Bildungsreferentin im Projekt „Antifeminismus begegnen – Demokratie stärken“ bei Dissens e.V. tätig. Diese Arbeit führt sie nun freiberuflich fort.

Restplätze sind noch verfügbar. Eine Teilnahme ist kostenlos, aber nur mit Anmeldung über politischebildung@kjr-dachau.de möglich.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Kreisjugendring Dachau durchgeführt und ist gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

[21.09.] DemokratiePunkt am Ernst-Reuter-Platz

Der Runde Tisch gegen Rassismus Dachau e.V. lädt ein zum nächsten DemokatiePunkt!

Sonntag, 21.09.2025 um 14 Uhr
am Ernst-Reuter-Platz in Dachau Ost

Es wird für anderthalb Stunden Platz zum Austausch über Demokratie geboten. Alle sind eingeladen miteinander bei Kaffee, Tee und Kuchen (gerne auch selbst mitzubringen, ebenso Tassen und Teller) über die Lage unserer Demokratie im Großen wie im Kleinen zu sprechen. Dieses Mal dreht sich alles um das Schwerpunktthema „Kinderrechte“.

Der DemokratiePunkt wird in Kooperation mit dem Bürgertreff-Ost organisiert und findet im Monatsrhythmus statt.

Aufruf für Videowettbewerb „Was bedeutet Rassismus für dich?“

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr lädt der Runde Tisch gegen Rassismus Dachau e.V. erneut zum Videowettbewerb unter dem Motto „Was bedeutet Rassismus für dich?“ ein.

Teilnehmen können Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 10 bis 21 Jahren – einzeln, in Gruppen, als Klassenverband oder im Rahmen von Projektarbeiten. Gesucht werden social-media-taugliche Videos, in denen sich die Teilnehmenden kreativ und/oder persönlich mit dem Thema Rassismus und dessen Bedeutung bzw. Auswirkungen auf das eigene Leben auseinandersetzen.

Preisgelder in Höhe von insgesamt 350 € warten auf die überzeugendsten Beiträge, die im Frühjahr 2026 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung prämiert werden.

Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen folgende Fragen:

  • Was bedeutet Rassismus, Diskriminierung, Antisemitismus oder Ausgrenzung für dich?
  • Wen betrifft Rassismus – und wie erleben wir ihn in der Schule oder in unserem All-tag?
  • Was können wir konkret gegen Rassismus tun?
  • Was müsste sich ändern, damit weniger Menschen von Rassismus betroffen sind?
  • Was bedeutet Vielfalt für mich – und wie bereichert sie unser Zusammenleben?

Es ist nicht erforderlich, alle Fragen zu beantworten oder das Thema in seiner Gesamtheit zu behandeln. Vielmehr freuen wir uns auf persönliche Perspektiven, Erfahrungen und kreative Ideen, die Rassismus als Teil unserer Lebensrealitäten sichtbar machen – sei es aus der Sicht Betroffener oder im Einsatz für eine vielfältige und solidarische Gesellschaft.

Eine unabhängige Jury wählt die Gewinner*innen aus. Die besten Videos werden über den Instagram-Kanal des Runden Tisches gegen Rassismus veröffentlicht. Die Preisverleihung findet im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung statt – wie zuletzt am „Tag gegen Rassismus“ im März diesen Jahres.

Nähere Informationen und Teilnahmebedingungen unter www.videogegenrassismus.de

Wir freuen uns bis 31. Januar 2026 auf zahlreiche Einsendungen und starke Botschaften gegen Rassismus!