„I am not your Negro“ – Filmvorführung mit anschließendem Expertinnengespräch anlässlich des 70. Jahrestags der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte

Montag 10.12.2018, 19:00 Uhr

Als der US-Schriftsteller James Baldwin im Dezember 1987 starb, hinterließ er ein 30-seitiges Manuskript mit dem Titel „Remember This House“. Das Buch sollte eine persönliche Auseinandersetzung mit den Biografien dreier enger Freunde werden, die alle bei Attentaten ermordet wurden: Martin Luther King, Malcolm X und Medgar Evers. I AM NOT YOUR NEGRO schreibt Baldwins furioses Fragment im Geiste des Autors filmisch fort und verdichtet es zu einer beißenden Analyse der Repräsentation von Afro-Amerikanern in der US-Kulturgeschichte.

Nach dem Film steht Modupe Laja für Fragen des Publikums zur Verfügung. Modupe Laja ist Philologin. Ihr politisches Engagement ist eng mit der Geschichte Schwarzer Selbstorganisierung Mitte der 80er und der Entstehung der ISD Initiative Schwarze Menschen in Deutschland verbunden. Sie berichtet über die Lebenssituation von Menschen afrikanischer Herkunft, zivilen deutschen Widerstand gegen Rassismus und globale Querverbindungen – insbesondere anlässlich der von der UN verkündeten Internationalen Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft (2015 – 2024).

Die Veranstaltung wird von Dr. Björn Mensing und Dr. Robert Philippsberg moderiert.

Info zur Referentin: Modupe Laja absolvierte ein Studium der Amerikanistik und Anglistik. Sie publiziert und hält als freie Autorin Vorträge zu Themen wie „Schwarze Diaspora“ und „rassismuskritische Bildung“ an Hochschulen, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen

Kooperation: Runder Tisch gegen Rassismus Dachau e. V., Cinema Dachau, Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau

  • Ort: Cinema Dachau, Fraunhoferstraße 5, 85221 Dachau

Kartenreservierungen im Kino unter Tel. 081 31 / 266 99 – Sonderpreis 5 Euro (keine weiteren Ermäßigungen möglich)

Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der
rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit
durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige
menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von
der Veranstaltung ausgeschlossen.