„Das letzte Mahl“ – Filmvorführung mit anschließender Diskussion mit dem Regisseur

Mo 18.11.2019, ab 19:00 Uhr

Am Tag der Machtergreifung Hitlers kommt die jüdische Familie Glickstein in Berlin zum gemeinsamen Abendessen zusammen. Dabei tun sich überraschende Gräben auf: Während die neunzehnjährige Leah ihren Eltern eröffnet, dass sie nach Palästina gehen wird, möchte ihr achtzehnjähriger Bruder mit seinen Freunden zum Fackelzug der Nazis, um der neuen Zeit zu huldigen. Florian Frerichs erzählt in seinem mehrfach ausgezeichneten Kinodebüt von der Welt und den Mitgliedern der jüdischen Familie Glickstein, die zum gemeinsamen Abendessen zusammensitzen, sich Witze erzählen, die politische Situation in Deutschland kontrovers diskutieren und nicht absehen können, dass die Welt am nächsten Morgen eine andere sein wird. Die Bild-Zeitung schrieb anläßlich der Premiere von „Das letzte Mahl“: „Diesen Film braucht Deutschland jetzt!“ Angesichts einer wachsenden rechtspopulistischen Entwicklung in ganz Europa ist dieses Statement Lob und Ansporn zugleich, gegen diese Tendenzen aktiv zu werden.

Nach dem Film steht der Regisseur Florian Frerichs für Fragen des Publikums zur Verfügung. Die Veranstaltung wird von Dr. Björn Mensing und Dr. Robert Philippsberg moderiert.

Infos zum Regisseur: Schon seit seiner Jugend ist das Filmemachen Frerichs große Leidenschaft. Zusammen mit seinem damaligem Geschichtslehrer Dr. Stephan Warnatsch gründete er die Firma Warnuts Entertainment, die neben einigen Musikvideos diverse preisgekrönte Kurzfilme produzierte.

Kooperation: Runder Tisch gegen Rassismus Dachau e.V., Kreisjugendring Dachau, Cinema Dachau, Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau.

Ort: Cinema Dachau, Fraunhoferstr. 5, 85221 Dachau

Kartenreservierungen im Kino unter Tel. 08131/266 99 – Sonderpreis 5 Euro (keine weiteren Ermäßigungen möglich).

Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.